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08.11.2020; - Lesezeit: ~1 Minute

Auf sich allein gestellt musste sich der Knabe mühselig zurück zum Einstieg tasten, in der Hoffnung, den Eingang wieder zu finden, um aus diesem schrecklichen Gebilde zu entkommen. Als er sich durch den schroffen Gang retour zwängte, zerschnitt er sich seine Hände. Zu allem Überfluss spielten ihm seine Sinne, allerhand Streiche. Er war überzeugt, Geflüster zu hören. »Lass es, du wirst sowieso sterben. Du wirst niemandem fehlen. Wozu all dieser Schmerz, bleib hier. Deine Brüder sind doch schon lange weg.« Ausgestattet mit der Sturheit seiner Mutter schaffte Markus es, sich dennoch zum Ausgang zurück zu kämpfen. Am Gipfel tobte ein Gewitter, doch die Brüder hatten an der Öffnung ausgeharrt und zogen den Kundschafter wieder hinauf. Am Heimweg war es nötig, dass Lukas und Johann den angeschlagenen Markus stützen. Die drei beschlossen nie mehr zu kommen und ihren Kindern und Kindeskindern zu erzählen, wie der Teufel im Berg einen von ihnen zu töten versucht hatte, damit diese sich ebenfalls fernhalten und in Acht nehmen würden.