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08.11.2020; - Lesezeit: ~1 Minute

Wie durch ein Wunder konnte sich Markus aus dem Griff winden und zurück nach oben quälen, dicht gefolgt von dem, was das er nicht sehen wollte. Am Seil angekommen, zogen ihn Johann und Lukas sofort heraus. Als sie ihren blutüberströmten Bruder sahen, erschraken sie so sehr, dass sie ihn beinahe wieder fallen gelassen hätten. Die Brüder überlegten nicht lange und rannten gleich los. Auf halben Weg wurden sie von einem fürchterlichen Sturm überrascht, der einige Bäume entwurzelte. Vollkommen durchnässt und vor Erschöpfung kaum noch bei Bewusstsein kamen die Brüder spät in der Nacht im Elternhaus an. Erst da sahen sie, wie es um Markus stand. Seine Kleidung hing in Lumpen und er hatte schwere Verletzungen am ganzen Leib. Besonders beängstigend war der riesige verbrannte Prankenabdruck und die Klauen, die sich tief in das Fleisch seines linken Beins gebrannt hatten.